Fragen und Antworten

Häufig gestellte Fragen zum Banke E-PTO

Was enthält das Banke System?

Warum bevorzugt Banke komplette „plug-in“ anstelle von Systemen mit Wiederaufladung während der Fahrt?

Wie sieht das Wiederaufladungssystem aus?

Jedes Banke System enthält alle Komponenten, die für dessen Funktion notwendig sind - um Strom vom Stromnetz zu nehmen und hydraulischen Druck zu erzeugen.

Zusätzlich montieren wir das System so, dass jede Komponente oder jede einzelne Batteriezelle im Service ausgetauscht werden kann.

Die Hauptbestandteile sind die Batteriezellen, das Batterie-Management-System, der Wechselrichter, der Elektromotor, die Hydraulikpumpe, das Batterieladegerät und das Kontrollsystem.

Ein komplettes „plug-in“-System kann mit Strom aufgeladen werden, der aus erneuerbaren Energiequellen wie Sonne, Wasser und Wind gewonnen wird.

Wenn die Batterien mit einem Generator aufgeladen werden, muss der Strom durch eine Reihe von Komponenten fließen, die alle Ineffizienzen aufweisen. Selbst wenn das Fahrgestell Energie bei optimaler Leistung liefert und die Generator/Ladegerät-Kombination, die beste seiner Klasse ist, würde der Kraftstoffverbrauch steigen.

Tatsächlich verbraucht das Generator-System mehr Kraftstoff, als wenn der Aufbau durch den klassischen mechanischen Nebenantrieb des Fahrgestells versorgt wird.

Es sei denn erwähnenswerte Mengen an Kraftstoff können durch das Abschalten des Fahrgestellmotors erzielt werden, rät Bank nicht zu einem Systemen mit Wiederaufladung während der Fahrt.

Wiederaufladen während der Fahrt mit Hilfe eines Generators ist nur für die CM- und TM-Serie erhältlich. Der 3-Phasen-Generator von Banke ist dabei an einem Fahrgestell-Nebenantrieb angebracht, welche während des Fahrens Energie liefern kann. In der Praxis lädt es das Batteriesystem mit 5 kWh pro Stunde auf. Das System ermöglicht es, kinetische Energie vom Antriebsstrang zurückzugewinnen. Die ist jedoch davon abhängig welcher Nebenantrieb verwendet wird und mögliche Beschränkungen durch den Fahrgestellhersteller.

Warum bietet Banke Systeme an, die während der Fahrt aufgeladen werden?

Warum ist ein 700 Volt System effizienter als Systeme mit geringerer Spannung?

Was sind die Vorteile eines Systems, das mit geringerer Spannung arbeitet?

In der Praxis gibt es eine Grenze für jedes Batteriepaket, nicht nur aufgrund der Kosten, sondern auch des Gewichts und der Dimensionen.

Anwendungen wie zum Beispiel Mobilkrane können einen höheren Energiebedarf haben, als ein Batteriepaket in der Praxis liefern kann. Einige geforderte Kombinationen von Fahrgestell, Manövrierfähigkeit in Stadtzentren und Gewichtsbegrenzungen können zudem den verfügbaren Raum für Batterien oder die Batteriegröße begrenzen.

Für derartige Anwendungen liefert Banke Systeme, die während der Fahrt aufgeladen werden.

Mit 700 Volt kann man einen Wechselstrom von 400 Volt erreichen, was uns ermöglicht, einen hocheffizienten und leichten Permanent-Magnet-Elektromotor zu verwenden. Die höhere Spannung verringert auch die Stromstärke und verringert dadurch Verluste aufgrund von Wiederständen.

Die TM- und CM-Serien profitieren von der neuesten Entwicklung in Elektromotoren, die auch beim Betrieb auf niedrigeren Spannungsniveaus einen hohen Wirkungsgrad bieten. Diese Systeme sind noch immer weniger effizient als der E-PTO Large, aber bieten erhebliche Verbesserungen in anderen Bereichen. Die Systeme sind weniger komplex, haben ein geringeres Gewicht und sind leichter zu warten durch das Fehlen von 700 Volt DC im System.

Wie sieht die elektrische Schnittstelle mit dem Banke System aus?

Welche Optionen gibt es für die Hydraulikpumpe?

Wie wurde die 6 Dezibel Lärmminderung gemessen - und was bedeutet dies?

Die Kommunikation mit dem Banke System verläuft entweder mittels CAN-Kommunikation oder analog.

In beiden Fällen besteht die Schnittstelle aus einem robusten 6-pole Harting Stecker. Schnittstellenspezifikationen sind auf Anfrage erhältlich.

Banke E-PTO Systeme können mit einer Doppelkammer-Pumpe oder einer Load-Sensing-Pumpe geliefert werden. Die Doppelkammer-Pumpe ist von besonderer Bauart und bei einer höheren Drehzahl des Elektromotors nahezu geräuschlos. Grundsätzlich bestimmt die Aufbauhydraulik die Art der Pumpe, die auf dem Banke-System montiert ist, weil in den meisten Fällen die beiden Hydrauliksysteme parallel arbeiten müssen. In diesem Fall kann der Aufbau oder Kran immer über die klassische Art angetrieben werden, falls die Batterien vor dem Abschluss der Tour entleert sind.

Die Load-Sensing-Pumpe funktioniert nur mit einer passenden Load-Sensing-Hydraulik am Aufbau und ermöglicht einen höheren Systemdruck. Krane benötigen normalerweise einen höheren Systemdruck als die geräuschlose Doppelpumpe liefern kann. Krane, die mit einer E-PTO angetrieben werden sollen, sollten deshalb immer mit Load-Sense Hydraulik spezifiziert werden. Die Load-Sensing- Pumpe hat ein zusätzliches Merkmal, das verhindert, dass das gewünschte Drehmoment den Elektromotor überfordert. Kranbewegungen bei niedrigem Druck profitieren vom vollen Ölfluss, während der Ölfluss automatisch reduziert wird, wenn ein hoher Druck gefordert wird.

Sonderkombinationen stehen zur Verfügung. Wie eine Tandem-Anordnung von Load-Sensing-Pumpe mit einer Zahnrad-Pumpe. Oder eine closed-loop Load-Sense-Pumpe mit einer Zahnrad-Pumpe. Aufgrund des begrenzten Platzes in der Hydraulikbox sind diese Sonderkombinationen in der CM-Serie nicht möglich.

Die Messung wurde von DELTA (Denmark TC-100154) gemäß 2000/14/EC und EN ISO 3744:1995 vorgenommen. Messungen zeigten eine Lärmminderung von 7 Dezibel bei Verwendung eines E-PTO.

Die Ergebnisse wurden von Lindholmen Science Park AB/Closer, Sweden bestätigt. Ihr „SENDSMART“ Bericht basiert auf Feldversuchen in der Stadt Gothenburg, Schweden und belegt eine Verminderung von 5-7 Dezibel. Quelle: Sendsmart D.nr. [2012-02392] - 2014-1015.

Eine Reduktion um 6 Dezibel bedeutet, dass nur 25% des ursprünglichen Lärms verbleiben. Jede Verringerung um 3 Dezibel entspricht einer Halbierung des Lärmpegels.

Wie wurde die Kraftstoffeinsparung von 0,35 Litern/kWh gemessen?

Unterstützt Banke den Start/Stopp des Fahrgestellmotors? Welche zusätzlichen Kraftstoffeinsparungen ergeben sich?

Warum werden Lithium-Ionen-Batterien verwendet und sind diese sicher?

Diese Angabe entstammt dem Abschlussbericht der Dänischen Transport und Baubehörde.

Die Zahlen basieren auf einer Kombination aus zwei Jahren Feldversuchen und Labortests unter kontrollierten Bedingungen.

Das Banke System treibt die Funktionen des Aufbaus unabhängig vom Fahrgestellmotor an.

Der Motor kann deshalb abgestellt werden, was zusätzliche 2,4 Liter Diesel pro Stunde (oder 2,4 nm3 Erdgas pro Stunde) einspart.

Bitte ziehen Sie ihren Fahrgestellhändler bezüglich Beschränkungen zum Start/Stopp heran.

Lithium-Ionen-Batterien weißen ein günstiges Verhältnis zwischen Energie und Gewicht auf. Der Tagesbedarf an Energie kann in Form der Batteriepakete mitgeführt werden, ohne das Fahrzeug zu überladen. Lithium-Ionen-Batterien können überdies zwischen 2000 und 2500-mal wieder aufgeladen werden, bevor die Batterien 20% ihrer ursprünglichen Kapazität verloren haben.

Es gibt viele verschiedene Batterietypen auf dem Markt. Banke hat sich für Lithium-Ionen-Phosphat-Batterien entschieden, welche zwar nicht über die höchstmögliche Energiedichte verfügen, dafür aber sehr stabil sind, sich tagtäglich bis zu niedrigsten Levels entladen lassen und eine verlässliche Alterungskurve aufweisen.

Mit welchen Sätzen können Sie in den Ausschreibungsspezifikationen auf Ihre Wünsche hinweisen?

Welche Anforderungen gibt es bezüglich des Stromnetzes zur Wiederaufladung?

Wie lange dauert es, die Batterien wiederaufzuladen?

Um die Lärmbelastung, den CO2-Fußabdruck und Emissionen zu verringern, müssen die Funktionen des Aufbaus mit erneuerbaren elektrischer Energie angetrieben werden. 90% der tägliche Sammlung soll im plug-in Verfahren durchgeführt werden (kein Aufladen wahrend dem Fahrt).

Das auf dem Fahrzeug befindliche Batterieladegerät muss an 3 x 400 Volt 3-Phasen mit Null- und Schutzleiter (5 Kabel) an 16 Ampere angeschlossen werden.

Abhängig vom System, kann das Ladegerät 3 oder 8 kW ziehen.

Dies kommt darauf an, inwieweit die Batterien während des Gebrauchs entladen wurden und das Ladegerät, das verwendet wird.

Das Laden kann bei niedrigen Temperaturen länger dauern, da das auf dem Fahrzeug befindliche Heizsystem erst die Batterien erwärmt bevor das Laden beginnt. Das Wiederaufladen kann auch länger dauern, wenn die Batterien nicht täglich geladen werden, da in diesem Fall das Batterie-Management-System Zeit benötigt, um die Unterschiede zwischen den einzelnen Batteriezellen auszugleichen.

Stellen niedrige Temperaturen ein Problem für Lithium-Ionen-Batterien dar?

Das Entladen (während des Gebrauchs) ist kein Problem. Das Aufladen der Batterien bei niedrigen Temperaturen schadet jedoch den Batterien und sollte daher vermieden werden.

Aus diesem Grund verfügen die Banke Systeme über ein integriertes Heizsystem.